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„Okay, lassen Sie uns einfach irgendwann später einen Change Management-Workshop durchführen."

Die vorliegenden Ergebnisse zur Einschätzung des Erfolgs von Veränderungsprozessen überraschen wenig. Je nach Quelle werden 75% - 90% von Veränderungsvorhaben als in ihrer Durchsetzung gescheitert angesehen. Wie kommt das? Was sind die Gründe dafür, in der Regel wichtige Maßnahmen so anzugehen, dass ein Misserfolg wahrscheinlicher wird als ein Erfolg? Unsere These ist: Weil die Theorien, Methoden und Verfahren, die bei Veränderungsprozessen zum Einsatz kommen, dem Gegenstand „Veränderung“ nicht angemessen sind. Gründe für das Scheitern von Veränderungsvorhaben sind ungeprüfte, in die Irre führende Annahmen darüber, was der Gegenstand ist, der verändert werden soll.

Ein Grund des Scheiterns besteht in der Annahme, Change Management sei eine Soße, die man später zum Gericht gibt. Wir wissen, Veränderungen und ihre Durchsetzung beginnen bereits in der Planung der entsprechenden Vorhaben sowie im systematischen Einbezug aller Beteiligten.

Ein weiterer Grund besteht in der Annahme, man könne an einzelnen Stellen des Unternehmens Veränderungen durchführen, ohne dabei das Ganze der Unternehmung mit zu bewegen. Wir wissen, Veränderungen brauchen einen umfassenden Blickwinkel, aus dem heraus sie gestalterisch entwickelt werden. Daher müssen alle Unternehmensbereiche umfassend in den Blick gerückt und im Veränderungsprozess systematisch ausgerichtet werden.

Ein dritter Grund besteht in der Annahme, man könne in Prozesse der Unternehmensentwicklung korrigierend eingreifen, so, als würde man eine Maschine reparieren. Das gleicht im Fall von Unternehmungen, die nicht den Gesetzen der Mechanik folgen, einem „Blindflug“. Man interveniert, ohne einen Plan davon zu haben, welchen seelischen, d. h. unternehmerischen Gesetzen diese Entwicklungen folgen. Wir wissen, Unternehmensentwicklungen verlaufen nach Gesetzen einer eigenen, seelischen Intelligenz, die es zu verstehen und zu nutzen gilt. Veränderungsprozesse ohne dieses spezifische Wissen einzuleiten ist hoch riskant.

Wir unterstützen Sie bei Ihren Veränderungsvorhaben durch gezielte Analysen der Ausgangslage mit unserem Instrument der Entwicklungs-Diagnostik. Diese stabile Ausgangslage erlaubt es, die Aufgaben- bzw. Problemstellung mit den Beteiligten präzise zu klären und damit eine geteilte, gemeinsame Verständnisplattform zu schaffen, von der aus das Vorhaben geplant, umgesetzt und bewältigt werden kann. Für die Umsetzung stellen wir eine, der Unternehmens- bzw. Organisationsentwicklung angemessene, Projekt- und Arbeitsform zur Verfügung, die durch die Unternehmensführung in der Entscheidungsfindung deutlich unterstützt wird. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl, Konzeption und Umsetzung entsprechender Formate.