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Unternehmenskulturdiagnostik

Auch Menschen in Unternehmen sehen sich der permanenten Notwendigkeit des Anpassens, Adaptierens ausgesetzt. Sei es der Rollenwechsel vom Urlauber zurück zur Führungskraft, die Transition vom Produktanbieter zum Solution Provider, oder der Übergang von der Strategieentwicklung zu deren Umsetzung. Im Verlauf dieser Transitionen bilden sich phasenweise Unternehmenskulturen aus, welche die Art und Weise wie sich Unternehmen während eines solchen andauernden Übergangs entwickeln, regeln.

Aktuell lässt sich eine Vielzahl von im Sand verlaufenden Vorhaben und Projekten, deren Wirksamkeit als unzulänglich beschrieben werden kann, beobachten. Dies trifft beispielsweise auf eine Vielzahl von CRM-Vorhaben, Strategien und Marketing & Sales Aktivitäten zu. Ursächlich zeigt sich hier häufig, dass ein Vorhaben vorab nicht durchgearbeitet und entschieden zum Abschluss gebracht wird. Das Resultat ist dann, dass das Vorhaben im leeren Raum zwischen “nicht-mehr“ und „noch-nicht” feststeckt.

Die Erklärung für häufige Wirkungslosigkeit von Veränderungsbemühungen hat Peter F. Drucker bereits mit „Culture eats strategy for breakfast“ geliefert. Das heißt, unsere rationalen, in der Tendenz auf Eingriff beruhenden Maßnahmen werden von der Kultur aufgesogen und von ihr entweder zugelassen oder abgewehrt. Umso wichtiger ist es dieser Kultur bei Veränderungsbemühungen Beachtung zu schenken und zu berücksichtigen.

Bei der Unternehmens-Kultur-Diagnostik (UKD) steht das „Beschreiben und Verstehen“ des Zusammenwirkens von Menschen und Dingen im Vordergrund, nicht das „Messen und Erklären“ einzelner „Klötzchen und Kästchen“ (Motivation, Entrepreneurship, Durchsetzungskraft).

Die dem Prozess zugrunde liegenden Intensivbefragungen („Tiefen-Interviews“) folgen daher dem Prinzip der „funktionalen Repräsentanz“, das das Verstehen des Funktionierens eines Ganzen zum Ziel hat und nicht einer „statistischen Repräsentanz“, die lediglich die Häufigkeitsverteilung von Merkmalen feststellt.

Dadurch werden bestehende Widerstände in ihrem Ursprung für den Veränderungsprozess nutzbar gemacht. Es wird deutlich, welche Themen in dem Veränderungsprozess in welcher Form zu be- und zu verarbeiten sind.

Die Unternehmenskulturdiagnostik leistet also einen Beitrag zur:

Die Unternehmenskulturdiagnostik leistet somit einen signifikanten Beitrag zur Steigerung der Effizienz und Effektivität von Veränderungsbemühungen.